
Ich glaube, 2026 wird ein interessantes Jahr für die Linux-Welt. Valve wird die Steam Machine und den Steam Frame auf den Markt bringen, zwei sehr interessante Geräte, die sich direkt an die Gaming-Welt richten. Der Frame wird ein Virtual-Reality-Headset sein, mit dem man VR-Spiele spielen oder einen riesigen Bildschirm vor sich anzeigen lassen kann. Seine Architektur basiert auf ARM, und deshalb dachte ich, es wäre sinnvoll, diesen Artikel damit zu beginnen, auch wenn der Schwerpunkt des Inhalts auf einem ARM-Snapshot der Steam Machine liegt. Steam-Client.
Valve bietet zwar einen offiziellen Client für Linux an, allerdings nicht vollständig. Ubuntu verwendet beispielsweise Valves Version, Canonical pflegt das Paket jedoch in seinen offiziellen Repositories. Darüber hinaus sind inoffizielle Pakete auf Flathub und Snapcraft verfügbar, und der offizielle Client ist bereits im Canonical Store erhältlich. ARM-Version Von Steam. Ergibt das Sinn, wenn fast alle Steam-Spiele für x86_64 sind?
Steams ARM-Snap verwendet FEX.
Der ARM-Snap von Steam beinhaltet die FEX-EmulatorEin Programm, mit dem Sie x86-Anwendungen auf ARM64-Geräten ausführen können. Es handelt sich um denselben Emulator, den auch Steam Frame verwendet. Derzeit befindet sich der Snap in der Testphase und kann durch Ausführen des Befehls installiert werden. sudo snap install steam –candidate auf einem Gerät mit ARM-Architektur.
Was die Performance angeht, testete ein Entwickler von Canonical den Snap auf einem System mit NVIDIA DGX Spark und erreichte in Cyberpunk 2077 über 200 FPS, allerdings mit aktiviertem DLSS und unter Verwendung von Proton. Laut seinen Kommentaren dürfte die Performance kein Problem darstellen, sofern die Hardware die Anforderungen erfüllt. Die meisten ARM-Systeme sind jedoch etwas leistungsschwächer.
Dieser Schritt kann kein Zufall sein. Es scheint, als wollte Canonical den richtigen Zeitpunkt abpassen, nämlich Anfang 2026, einem Jahr, das die Spielelandschaft verändern könnte.